Der kleine Balou wusste gar nicht wie ihm geschah - er verspürte nur einen stechenden Schmerz an seiner Rute. Ängstlich verkroch er sich in einer Ecke des Stalles und wimmerte. Seine Hundemama leckte zwar das Blut weg, aber der Schmerz blieb.
Was war geschehen? Der Mensch, den er immer so freundlich begrüßt hatte, sorgte für die Quälerei an dem sechs Wochen alten Hundewelpen.
Trotz des bestehenden Kupierverbotes und noch dazu ohne Betäubung wurde Balou teilweise der Schwanz abgeschnitten!
Nachdem sich die Wunde bereits entzündet hatte und der kleine Kerl viel jammerte und jaulte, wurde er kurzerhand an einen Hundehändler verkauft.
Wir erfuhren von einer Interessentin von dem Schicksal des Welpen und ließen ihn herauskaufen.
Für 90 Euro wechselte der nun etwa acht Wochen alte Labradormischling das zweite tierschutzwidrige Umfeld und kam in unser Tierheim.
Der Tierarzt behandelte ihn gegen die Entzündung und die Schmerzen. Auch plagten innere und äußere Parasiten den pechschwarzen Hundewelpen mit den in so jungem Alter schon so traurigen Augen. Es war, als wollte er fragen: "Warum hat der Mensch, dem ich immer so vertrauensvoll begegnete, mit das angetan?"
Unser Tierschutzverein hat Anzeige gegen den Verursacher und den Hundehändler erstattet.
Bitte helfen Sie uns durch die Veröffentlichung dieser Geschichte, damit keine weiteren Welpen das erfahren müssen, was Balou erlitt.